AAC, MPEG-2 Advanced Audio Coding File (.aac)

Das AAC Audio Dateiformat

AAC Dateien wurden mit der Absicht entwickelt, das MP3 Format zu ersetzen. Die verlustbehaftete (lossy) Kompression sorgt für eine bessere Audioqualität bei ähnlichen Bitraten. AAC Dateien werden von der ISO/IEC als Teil der MPEG-2 und MPEG-4 Familien standardisiert, obwohl sie erstmals in die MPEG-2 Part 7 Familie aufgenommen wurden. AAC Dateien enthalten mehr Abtastfrequenzen als MP3s, sowie bis zu 48 Kanäle, eine höhere Effizienz der Codier- und Filterbänke und eine höhere Codiergenauigkeit für flüchtige Signale. Ähnlich wie MP3 Dateien entfernen AAC Dateien nur die Audiosignale, die mit Frequenzen, die das menschliche Ohr nicht verarbeiten kann, um kleinere und besser zu verwaltende Dateien zu erstellen. Die Dateigröße ist bei AAC Dateien im Vergleich zu MP3 Dateien deutlich geringer.

Technische Daten zu AAC Dateien

Das MPEG-2 Teil 7 ist mit drei Profilen definiert: Niedrige Komplexität (AAC-LC), Hauptprofil (AAC Main) und skalierbares Abtastratenprofil (AAC-SSR). AAC Dateien ermöglichen temporäre Rauschformung, einen uneinheitlichen Quantisierer und die Überarbeitung des Bitstream-Formats (für 16 Stereokanäle, 16 Monokanäle, 16 Niederfrequenzkanäle und 16 Kommentarkanäle in einem einzigen Bitstream). Im Jahr 1999 wurde das MPEG-2 Teil 7 in das MPEG-4 Teil 3 aufgenommen. Dadurch wurden Audio Objekttypen und die Substitution von wahrnehmbarem Rauschen hinzugefügt. Die aktuelle AAC Norm ist in der ISO/IEC-Norm 14496-3 festgelegt. Die Audiomaskierung wird bei der verlustbehafteten (lossy) Kompression des Audios verwendet, um nicht benötigte Daten unter Beibehaltung der Qualität zu verwerfen.

Mehr Informationen über das AAC Dateiformat

Dateiendung .aac
Datei-Kategorie Audio
Beispieldatei Download example.aac Datei (1,2 MiB)
Zugehörige Programme Windows Media Player
iTunes
KMPlayer
RealPlayer
VideoLAN VLC Media Player
Nützliche Links Mehr Informationen über AAC
Datei-Umwandlung Wandeln Sie eine Datei in AAC um
Entwickler Fraunhofer IIS, AT&T Bell Laboratories, Dolby, and Sony Corporation